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Bäderaffaire

Über eine längere Zeit geisterte die “Bäderaffaire” durch das Siegerland. Mit dieser Affaire sorgte die Stadt Hilchenbach über längere Zeit für äußerst negative Schlagzeilen in der lokalen Presse. Für die Öffentlichkeit wahrnehmbar ging sie bis zu einer Einigung vor dem Arbeitsgericht, in dessen Folge Bedienstete der Stadt Hilchenbach als Bademeister aus dem Dienst ausgeschieden sind. In der Sache allerdings wurde die Affaire öffentlich nie ganz und richtig aufgeklärt, die Informationspolitik war äußerst defensiv, so dass sie auch heute noch in der Erinnerung bei sehr vielen Hilchenbachern für einen äußerst faden Beigeschmack sorgt.

Bei der Stadt Hilchenbach angestellte Bademeister sollen die Angehörigen eines Vereins, der über lange Jahre hinweg im Sommer die Aufsicht im Freibad führte, gemobbt haben..Außerdem sollen Unregelmäßigkeiten bei der Notierung der Arbeitszeiten vorgekommen sein. Zudem sollen eindeutig nicht in einem Bad benötigte Gerätschaften wie Kettensägen etc. angeschafft worden sein, wobei auf der Rechnung anderes ausgewiesen worden ist. Massenweise sollen Reinigungsmittel auf Rechnung der Stadt gekauft worden sein, so dass sicher noch auf Jahre hinweg hierfür kein Geld ausgegeben werden muss. Insgesamt eine äußerst unangenehme Geschichte, die nie richtig und für die Öffentlichkeit wahrnehmbar von der Stadtverwaltung aufgeklärt wurde. Die Stadtverwaltung meinte zu einigen Unregelmäßigkeiten gar, dass ja keine Schäden entstanden seien, da ja Reinigungsmittel und Gerätschaften noch da seien. Nun denn, Schilda läßt grüßen.

Im Rathaus Zuständige und für die Aufsicht Verantwortliche aus der Stadtverwaltung wie der Dezernent Michael Kleber haben die Affaire wie es scheint jedoch unbeschadet überstanden, obwohl hier und da in der Öffentlichkeit ein erheblicher Unmut darüber zu hören war, dass nur die “Kleinen” geopfert worden sind.