ahlering.de
Bilderklau

Wahnsinn!! Normalerweise haben bis zum Januar 2005 etwa 450 bis 500 Internet-User täglich auf unsere Seiten zugegriffen. Das macht pro Monat etwa 14.000 bis 16.000 Besucher unserer Seiten. Nicht schlecht für eine private Internetsite. Nach Veröffentlichung der Details zur Bilderklau-Affaire ging die Post für Tage ab (27.1.2005 - 1.091 Zugriffe). Im Jahr 2005 und im Jahr 2006 hat sich dann die Anzahl der Klicks auf unseren Seiten je nach Jahreszeit mit 25.000 bis 28.000 Klicks im Monat gesteigert und auch auf diesem Niveau stabilisiert. Das sind mehr Klicks, als die Stadt Hilchenbach als Zugriffen auf ihre Seite vermeldet. Sicher nicht nur, aber auch durch die Werbung, die die Stadt HIlchenbach geliefert hat. Immerhin sind die Seiten “Neues aus Schilda” eine “tolle Werbung” für die Stadtverwaltung Hilchenbach und für den “Medienbürgermeister” der Stadt Hilchenbach. Publizität, die man sich im Rathaus insbesondere in der Chefetage doch so sehr wünscht. Und, sie können es glauben: wir gönnen sie ihnen und ihm. Sie haben sich die schließlich redlich verdient. Zudem wurden wir von Emails überhäuft. Viele schütteln den Kopf ob solchen Verhaltens, viele wollen auf die alten Inhalte wieder zugreifen, die wir für Tage aus dem Netz genommen hatten. Auf Bitten vieler hin publizieren wir daher zunächst unsere Seiten nahezu unverändert. Die Seite mit dem Biderbogen aus Hilchenbach wurde jedoch schon mal sehr viel weniger “werblich” gestaltet und die Seiten mit “Neuem aus Schilda” haben wir hinzugefügt. Auf  der berichten wir lose von nennenswerten Ereignissen aus Rat, Stadtverwaltung oder Bürgermeisterbüro wie zum Beispiel von der Baumfällaktion  vor dem JS-Gymnasium, von dem “Bilderklau” oder von sonstigen Highlights im Stadtleben. Insbesondere der augenblickliche Bürgermeister hat ja wohl auch bei der lokalen Presse ein Stein im Brett. Markante Äußerungen sind jedenfalls immer am nächsten Tag auch schwarz auf weiß nachlesbar. Wir wollen mit diesen Sites auch erreichen, dass diese Vorgänge länger im Gedächtnis haften bleiben und für alle Interessierten leicht nachlesbar werden.  Gleichzeitig soll das aber auch gewissen Kreise motivieren, künftig eine vernünftige Arbeit abzuliefern. Das ganze soll natürlich möglichst politisch neutral bleiben, was wir allerdings nicht vollständig garantieren können...

Chronologie der Ereignisse in Sachen “Bilderklau”, wie sich die Sache aus unserer Sicht darstellt, bzw. von fahrlässigem Umgang der Verwaltung mit Daten und damit mit der Verletzung des Urheberrechts in Hilchenbach. Lesen Sie selbst...

...am Anfang war eine Internet-Site www.ahlering.de, die zahlreiche Informationen und auch Werbung rund um die Stadt Hilchenbach bot. Auch das nebenstehende Bild sollte später für die Stadt werben. Zu der Zeit, als die Seiten entstanden, gab es noch keine offizielle Internet-Seite der Stadt Hilchenbach. Als dann Monate später die Internet-Seiten der Stadt entstanden, fragte uns der Webmaster, ob er die Klänge, die wir von dem Glockenspiel am Giebel der Stadtsparkasse aufgenommen hatten, auch für die Seiten der Stadt verwenden dürfe. Klar, kein Thema, er durfte. Und er brachte auch einen Urhebervermerk an. Die Seiten ahlering.de waren viele Jahre vielbeachtet, in Schulen, von Schülern für Hausarbeiten oder Referate, in der Stadtbücherei bei Fragen nach Infos über  die Stadt, bei Reiseinteressierten, Einheimischen wie ehemaligen Hilchenbachern und vielen vielen anderen beliebt. Das Gästebuch spricht für sich und die Zahl der Klicks auf die Seiten hatte sich  ziemlich konstant bei ca. 450 bis 500 pro Tag eingependelt. In Hochzeiten mal mehr, in den Ferien mal weniger. Heute haben wir monatlich 22.000 bis 25.000 Interessenten, die unsere Seiten Monat für Monat unermüdlich anklicken. Das sind wohl mehr, als die offiziellen Seiten der Stadt Hilchenbach für ihre Seiten vermelden. Auf jeden Fall vielen Dank dafür an alle Besucher.

Impressum

Auf der Seite “Impressum”, die unserem Internet-Auftritt zugeordnet war, hatten wir bereits vor Jahren ein Impressum angebracht, das Zugriffe auf unsere Seiten sowie die  Verwendung von Texten und Bildern rechtlich klarstellen sollte. Klicken Sie links auf den Text “Impressum” um die letzte Version, die sich seit ca. einem Jahr dort befindet, zu lesen.

Inzwischen hatte im Herbst 2004 die Ratsmehrheit in Hilchenbach gewechselt und ein neuer Bürgermeister, Hans Peter Hasenstab kehrte ins Rathaus ein. Klar, dass da schnell auch die Publikationen der Stadtverwaltung “schöner” werden sollten. Vieles, auch hektisches überall in Sachen Veröffentlichungen aus dem Rathaus. Als wir die erste Ausgabe 2005 des Amtlichen  Bekanntmachungsblattes (ABB) am Erscheinungstag, am 17.01.2005 sahen, trauten wir unseren Augen nicht: Ein von unseren Internet-Seiten ungefragt herungerkopiertes Bild zierte den Titel der ersten ABB im Jahre 2005. Kein Irrtum unsererseits, kein Urhebervermerk seitens der Stadtverwaltung, nichts. Einfach nur schmücken mit fremden Federn. Und: aus unserer Sicht eine klare Verletzung des Urheberrechts.

Mail 1 an den Bürgermeister

Noch am Erscheinungstag des ABB 1/2005, am 17.1.2005, eine Mail an den Bürgermeister Hans Peter Hasenstab. Klicken Sie links, um die Mail zu lesen.

Mail 2 an den Bürgermeister

Als uns dann am nächsten Tag auffiel, dass auch das downloadbare ABB im Internet sowie eine Ankündigung im Schaukasten des Rathauses das Bild ohne Urhebervermerk und vor allem ohne Erlaubnis enthielten, haben wir eine zweite Mail an den Bürgermeister geschickt.. Klicken Sie links, um die Mail zu lesen. Beide Mails wurden auch an die Ratsfraktion der CDU und der SPD zur Kenntnis weitergeleitet. Die Auswahl erfolgte nicht nach Sympathie oder Antipathie für eine politische Partei, was uns ald Wechselwähler auch fernliegt, sondern nur danach, wer den letztlich  Verantwortlichen für die Urheberrechtsverletzung, den Bürgermeister, offiziell unterstützt und wer nicht. Letztlich muss der Leiter der Verwaltung auch für die Arbeit seiner Verwaltung geradestehen.

Mail 1 von der Stadtverwaltung

Insbesondere die zweite Mail veranlasste dann die Stadtverwaltung, schnell per Mail zu antworten. Der Webmaster der Stadt wollte, da er uns aus Mailverkehr “kannte”, die  Sache bespechen. Roß und Reiter waren da noch nicht eindeutig benannt. Klar, klicken Sie wieder links um zu lesen...

Mail 1 an die Stadtverwaltung

Unsere Antwort war klar. Die Urheberrechtsverletzung noch einmal erklärt. Kopie der Mail an die CDU, an die SPD und an den Bürgermeister zur Kenntnis

Mail 2 von der Stadtverwaltung

Na ja, Roß und Reiter waren mit dieser Mail klar. Eigentlich wollten wir die Sache so auf sich mit der Entschuldigung beruhen lassen, auch wenn in der Mail klar wurde, dass  der Umgang mit herunterkopieren Dingen aus dem Internet ganz schön fahrlässig war, wenn man das alles wahllos in ein Verzeichnis kopiert. Die Verletzung von Urheberrechten ist damit nicht nur möglich, sondern sehr wahrscheinlich. Das wir das damit bewenden lassen wollten, hatten wir dann auch an die SPD gemailt, die sich inzwischen rührig gekümmert hatte. Ja, wenn da nicht eine Äüßerung des  Bürgermeisters in der Siegener Zeitung gewesen wäre...

...bzw. wenn da nicht zuvor ein Reporter der Siegener Zeitung gewesen wäre, der offensichtlich bestens informiert worden war. Der rief nachmittags am 20.1.2005 an und fragte  nach der Sache. Und, der war schon gut informiert ohne dass wir etwas dazu getan hatten. Der hatte seine Informanten.

Das Ergebnis war dann ein Presseartikel in der Siegener Zeitung vom 21. Januar 2005. Der Bericht basierte auf dem bis dahin geschriebenen Mailverkehr und auf Telefonaten am Vortag mit uns und mit dem Bürgermeister Hans Peter Hasenstab.

Als wir dann in dem Artikel morgens am 21.01.2005 lasen, dass der Bürgermeister der Siegener Zeitung dargelegt hatte, dass es “mal eine Vereinbarung gegeben habe, dass ein Zugriff auf die Ahleringsche Homepage seitens der Stadt statt finden dürfe”, wa die Sache für uns wieder völlig offen. Sollte der Bürgermeister über ein Papier mit einer Genehmigung verfüguen, die wir nicht kennen?

Mail 3 an den Bürgermeister

Die Mail an den Bürgermeister stellte nochmal formal klar, was wir wegen der Urheberrechtsverletzung von ihm wollten. Zudem haben wir ihn aufgefordert, schriftlich zu antworten, damit ein Gespräch nicht plötzlich verdreht weitergegeben werden kann, damit eine einmalige Genehmigung nicht plötzlich zu einer generellen Erlaubnis mutiert. Ganz wichtig: Er sollte uns die der Siegener Zeitung gegenüber erwähnte Genehmigung vorlegen, die es der Stadt angeblich erlaubt hat, generell von unseren Seiten zu kopieren. Wenn er sowas der Presse gegenüber behauptet sollte er  eigentlich ein Papier in den Händen halten...

Mail 1 vom Bürgermeister

Jaaaaaa, er lebt noch, er lebt noch.... Na bitte, wer sagt’s denn: der Bürgermeister kann sich doch äußern, sogar schriftlich. Wer allerdings Inhaltliches erwartet hatte von  uns, sah sich getäuscht. Eine lapidare Bitte um einen Rückruf  kurz vor Ende der Frist, die wir gesetzt hatten, da er uns offensichtlich telefonisch nicht erreicht hatte. Sie werden es leicht  erraten: Der Bürgermeister hat sich bis heute (28.01.2005) nicht schriftlich geäußert und er hat auch bis heute die angebliche Genehmigung nicht vorgelegt, nach der seine Verwaltung angeblich von unserer  Internetseite frei kopieren darf. Aussitzen, andere vorschieben, höchstens mal ein Versuch, ohne Schriftstück unverbindlich etwas besprechen zu wollen, das kann nicht das angemessene Verhalten eines Verwaltungschefs nach einer klaren Urheberrechtsverletzung seiner Verwaltung sein. Dabei hätte alles relativ einfach sein können, wenn der Herr Bürgermeister so mutig gewesen wäre wie der Angestellte der  Stadt, der den Fehler (schriftlich) eingestanden hat. Ein versuchter Anruf in letzter Stunde ist da jedenfalls für den Chef einer Verwaltung ganz schön wenig und schwach, meinen wir...

Mail 4 an den Bürgermeister

....die Konsequenz daraus: Nachricht an Herrn Hans Peter Hasenstab, den Bürgermeister der Stadt Hilchenbach, dass wir nunmehr die Angelegenheit sorgfältig aufarbeiten und unsere Konsequenzen ziehen. Die erste ist, dass hier keine positiven Informationen über die Stadt Hilchenbach mehr angeboten werden. Wir werden uns ein neues Format für die Seite ahlering.de überlegen,  wobei eine Werbung für die Stadt wohl nicht mehr in Frage kommt, auch wenn die Seiten für private Seiten ausgesprochen erfolgreich waren. Nun, wir werden die Sache auch für die übrige Presse, die bisher noch nicht berichtet hat, in Ruhe noch einmal aufbereiten und eine Pressemitteilung über die Angelegenheit verfassen. Wir meinen: für den Bürgermeister hat sich jedenfalls das Aussitzen nicht gelohnt.  Und damit auch nicht für die Stadt Hilchenbach. Wir meinen weiter, der Bürgermeister hat durch sein Verhalten der Stadt Hilchenbach einen Schaden zugefügt. Er mag das völlig anders sehen, muss aber dann  auch mit den Folgen leben.

Am 28. Januar 2005, einen Tag nach der Veröffentlichung der Details hier im Internet, ein Schreiben, das vom Bürgermeister unterschrieben wurde, aber offensichtlich nicht aus seiner Feder stammt. Kein Wort von der angeblichen generellen Genehmigung, die der Stadt vorliegen soll. Natürlich auch keine Kopie davon als Anlage. Nur nichtssagende Worthülsen, unverbindliches bla bla. Natürlich hat man keine Ahnung, wie man so eine Situation bereinigen kann...

Nachdem wir abgewartet haben, wie die nächste Ausgabe des ABB aussieht und nachdem dort für die Öffentlichkeit deutlich sicht- und lesbar keinerlei Entschuldigung oder Bedauern zu lesen war, haben wir uns entschlossen, es nicht bei dem bisherigen Verlauf bewenden zu lassen. Öffentlichkeit für Fehler sind wohl nicht Sache der Stadt Hilchenbach. Natürlich hatten  wir darauf geachtet, dass wir bisher noch keine Frist für ein weiteres Vorgehen versäumt hatten. Klar, das erstmal gegen die Verursacher der Bilderklauaktion etwas unternommen werden musste. Außerdem wollten wir verhindern, dass weiterhin Bilder von uns in dem Bermuda-Dreieck der Rechnerlandschaft der Stadt Hilchenbach verschwinden und irgendwann wie durch ein Wunder wieder auftauchen. Außerdem wollten wir noch einmal schriftlich verbindlich fixieren, das die Stadt Hilchenbach auch bisher nicht die angeblich vorhandene Genehmigung vorgelegt hat. Klar auch, das eine Zusammenarbeit mit der Stadt Hilchenbach für die Zukunft ausgeschlossen ist. Gespannt sind wir mal auf die Antwort, da hier ja so ein wenig der Bock der Gärtner ist...

... wie erwartet erhielten wir dann das Dokument einer lapidaren Abhandlung des Themas, zudem noch nicht einmal vom Bürgermeister, dem Dienstvorgesetzten derjenigen, über die die Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht war, sondern von einem Bediensteten, der eine Dienstaufsichtsbeschwerde gar nicht behandeln kann für den Personenkreis. Klar, dass wir darauf antworten müssen...

... um dem Bürgermeister Hasenstab mitzuteilen, dass wir mit der lapidaren Abhandlung des Themas nicht einverstanden sind. Gefordert ist eine korrekte Beschäftigung mit der Dienstaufsichtsbeschwerde und kein Abwimmeln lästiger Briefeschreiber. Wir glauben, so wird das noch eine never ending story.,,,

... na ja, was schert einen Medienbürgermeister schon das Recht am Bild anderer, wenn man selbst Staat damit machen kann. Wie man sieht bzw. hier lesen kann, TRITT ER NICHT DEN BEWEIS AN; DAS WIR IHM DIE VERWENDUNG DES BILDES GESTATTET HABEN. Kein Wort davon, er denkt gar nicht daran darauf einzugehen. Statt dessen tut man so einen Vorgang im Rathaus in Hilchenbach in die Ablage. Bilderdiebstahl als normalen Vorgang in der Verwaltung der Stadt Hilchenbach. Aussitzen eines Konflikts nennt man sowas wohl auch.

Interessant übrigens, dass im Jahr 2007 von uns (am 13. Februar 2007 per Email an die Stadtverwaltung gemeldet) immer noch ein Bild (Ortsschild) im Internetauftritt der Stadt prangte, das von ahlering.de geklaut wurde und das wir nur zufällig entdeckt haben. Nach Setzung einer Frist und Androhung von Öffentlichkeit ist es dann innerhalb von zwei Tagen sang- und klanglos verschwunden und ersetzt worden. Ohne Bedauern oder Stellungnahme. Offensichtlich kann oder will die Verwaltung das Eigentum anderer immer noch nicht achten. Oder es herrscht keine geeignete Ordnung in der Verwaltung, so dass man nicht in der Lage ist, solche Diebstähle aus der Vergangenheit konsequent zu eliminieren.

 

Die ca. 450 bis 500 Besucher, die diese Seiten TÄGLICH angeklickt haben um lokale oder regionale Informationen, Wander- oder Reisetipps rund um die Stadt Hilchenbach zu erfahren. Inzwischen sind das durch das Jahr 2005, im Jahr 2006 sowie in den ersten Monaten des Jahrs 2007 pro Monat 22.000 bis 27.000 Zugriffe monatlich geworden - je nach Jahreszeit. Ganz schön, für eine private Seite, finden wir. Touristische Anfragen, die uns häufiger erreichen und die wir in der Vergangenheit immer an den damaligen Leiter des Tourismusbüros weitergegeben haben, werden von uns nicht mehr bearbeitet oder an das Büro im Sauerland weitergegeben, wenn es sich um allgemeine Anfragen handelt. Um touristische Informationen an Reiseinteressierte sollte sich die Stadt Hilchenbach ab sofort selbst bemühen.

Mails mit Fragen richten Sie bitte an ewald@ahlering.de

Quellennachweis

Alle Bilder sind eigene Bilder - Der Zeitungsausschnitt stammt aus der Siegener Zeitung vom 21.01.2005. Das Titelbild der ABB 1/2005 stammt von der Stadtverwaltuöng Hilchenbach und  enthält ein Bild, das aus unserer Sicht ohne unsere Genehmigung dort auf dem Titel angebracht wurde. Gern kann sich die Presse der beigefügten Inhalte bedienen.

Zuletzt aktualisiert am 10.04.2007

 

 

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