Der Rothaarsteig ist ein vor wenigen Jahren neu entstandener Fernwanderweg und attraktiver Kamm- und Höhenwanderweg durch eine tolle Landschaft mit hervorragender Infrastruktur. Er wurde am 6. Mai 2001 auf der Ginsburg offiziell eröffnet und führt über den Rothaarkamm von Brilon im Sauerland über Willingen, Winterberg, Schmallenberg, Bad Berleburg, Erndtebrück, Hilchenbach, Bad Laasphe, Netphen, Wilnsdorf und Burbach nach Dillenburg in Hessen. Alle am Rothaarsteig gelegenen Forstämter widmen sich speziellen Themen. Das Forstamt Hilchenbach stellt die Themen "Wald und Wasser" und "Naturnahe Fichtenwirtschaft" auf großen Schautafeln leicht verständlich dar
Zum einen wird auf Hilchenbacher Gebiet die Bedeutung des Rothaargebirges als Quellgebiet, Wasserscheide zwischen Rhein und Weser und als Lieferant erstklassigen Trinkwassers vorgestellt. Außerdem wird die Bedeutung der Forstwirtschaft im Themenbereich "Wald und Wasser" erklärt. Zudem wird den Waldbesuchern die naturnahe Fichtenwirtschaft im Gebiet des Forstamts Hilchenbach erläutert, das stabile und sehenswerte Waldlandschaften bietet. Am Rothaarsteig wird durchgehend eine gute Infrastruktur mit Schutzhütten, Sitz- und Tischgruppen und Einkehrmöglichkeiten angeboten, damit die wechselvolle Natur dieses Landschaftsraumes noch besser erlebbar ist. Dabei ist für den Rothaarsteig eine einheitliche “Möblierung” mit speziellem Design entstanden. Speziell entwickelte Wegweiser sollen neben den dargestellten Kennzeichen verhindern, daß sich Wanderer verlaufen. Gemäß Konzept konkurriert der Rothaarsteig mit den ganz großen und berühmten Wanderstrecken in Deutschland und lockt zahlreiche neue Wanderer an
Auf Hilchenbacher Gebiet führt der neue Rothaarsteig vom Dreiherrnstein (mit 673 m über NN die zweithöchste Erhebung im Siegerland) vorbei an der Ferndorfquelle, die große Allee (Siegerland-Höhenring), Hof Ginsberg und Ginsburg über Giller, Pfaffenhain, Lützel und weiter in Richtung Eder-, Sieg- und Lahnquelle
Der Rothaarsteig ist auf unserer Site "Wandern" schon kurz erwähnt worden. Sie können
mit einem Klick hier zu dieser Site
wechseln, ohne zunächst über die Hauptseite "ahlering.de" gehen zu müssen. Wir möchten den relativ neuen Wanderweg, den “Weg der Sinne”, ein wenig genauer vorstellen. Zumindestens den Teil, der auf
Hilchenbacher Gebiet liegt, dem “Sahnestück des Rothaarsteigs”. Wenn Sie auf das Originallogo des Rothaarsteigs klicken, können Sie auf die Site www.rothaarsteig.de
gelangen. Unter der Internetadresse www.sauerland-taxi.de/sauerland-taxi.htm gibt’s übrigens Informationen über einen speziell eingerichteten
Taxi-Service für Wanderer und Touristen, die den Rothaarsteig in Etappen erleben möchten und sich zum jeweiligen Start- bzw. Endpunkt bringen oder von dort abholen lassen möchten.
Der Rothaarsteig ist insgesamt 160 km lang und verbindet den Ort Brilon im Sauerland mit Dillenburg am Fuße des Westerwaldes. Ergänzt durch die Talvariante im Hochsauerland und um die Bergvariante Hoher Westerwald (siehe die Parallelstrecken auf der Übersichtskarte Rothaargebirge) können weitere 60 Kilometer erwandert werden. Diese Site will Ihnen natürlich besonders das Teilstück schmackhaft machen, das über Hilchenbacher Gebiet führt
Bis zu 843 Meter über NN erstreckt sich die aufregende und abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft des Rothaarkamm. Auf
Hilchenbacher Gebiet werden auf dem Dreiherrnstein maximal 673 Meter über NN erreicht, wobei nur einige hundert Meter entfernt von dort
der höchste Berg des Siegerlandes und Hilchenbachs liegt: Der Riemen (678 m über NN). Siehe hierzu auch unsere Site “Dreiländereck”.
Kammwege ohne größere Auf- und Abstiege laden ebenso ein wie Strecken mit anspruchsvollen Steigeigenschaften für den ambitionierten Wanderer. Zahlreiche Aussichtspunkte, viele
bekannte Quellen sowie angrenzende interessante Ortschaften runden das Bild eines einzigartigen Wanderparadieses ab.
Der Rothaarsteig ist durchgehend mit einem weißen liegenden “R” auf feuerrotem Viereck gekennzeichnet, wobei die Zuwege zum Rothaarsteig mit einem schwarzen liegenden “R” auf gelbem Viereck gekennzeichnet sind. In der Nähe von Bruchhausen, zwischen Brilon und Winterberg, gibt es mi dem weißen liegenden “R” auf grünem Grund noch eine Besonderheit, da hier der “Sommerweg” über den Istenberg entlang der “Bruchhausener Steine” alternativ ausgezeichnet ist. Der “Sommerweg” bleibt weitgehend auf der Höhe des Bergkamms und ist von April bis November begehbar. Der Hauptweg führt hier fast hinunter ins Tal durch Bruchhausen. Vom Hauptweg aus kann der Wanderer vom Informationszentrum “Bruchhauser Steine” aus einen Abstecher zu den (eintrittsgeldpflichtigen) Bruchhauser Steinen machen. Zuvor erreicht der Rothaarsteig in der “Wintersportlandschaft” um Winterberg und Willingen am Langenberg (843 m über NN) seinen höchsten Punkt. Prof. Rainer Brämer, Natur- und Wandersoziologe an der Universität Marburg hat federführend den Wanderweg des 21. Jahrhunderts am Reißbrett konzipiert. Wandern soll hier Gesundheit stärken und Sport und Wellness zugleich sein. Zudem soll entspannte Bewegung in freier Natur auch die Seele stärken.
Überall ist entlang des Rothaarsteigs eine hervorragende nahezu komplett neu installierte Infrastruktur für den Wanderer aufzufinden.
Haben Sie Interesse und wollen sich den Streckenverlauf schon einmal genauer ansehen? Dann können Sie sich hier eine Karte im ungefähren Format A2 herunterladen. Das Format A2 ist in vier Teile geteilt, so daß Sie vier Teile je cirka A4 herunterladen müssen. Wenn Sie die vier Teile dann ausdrucken, können Sie sich eine Übersichtskarte zusammenkleben, anhand derer Sie Ihre Wanderung schon einmal planen können.
Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den jeweiligen Kartenaus- schnitt um den gewünschten Ausschnitt zu speichern bzw. herunterzuladen. Wenn Ihnen die kleinen Formate reichen können Sie die mit der rechten Maustaste und der Funktion "Bild speichern unter ..." speichern. Der Vorteil sind die kleineren Dateien (Größe je nach Datei ca. 17,5 bis 22,5 KB)
Wenn Sie die großen Bildformate wünschen, so können Sie die herunterladen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Bild klicken und dann die Funktion "Ziel speichern unter ..." anwählen. Es werden dann die größeren Dateien (Größe je nach Datei zwischen 436 und 570 KB) heruntergeladen, die zusammengesetzt ein ca. DIN A2-großes Bild ergeben
Quellennachweise
Das Logo des Rothaarsteigs ist von der Internet-Site www.rothaarsteig.de
Alle Fotos sind eigene Aufnahmen
Die Grafikdateien mit dem Streckenverlauf des Rothaarsteigs sowie einige der Informationen sind aus dem Prospekt "Komm mal", Rothaarsteig... Der Weg der Sinne, 2000, Rothaarsteig, Postfach 1460, 59917 Brilon. Sie können dort oder beim Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V., Koblenzer Str. 73, 57072 Siegen oder beim Verkehrsbüro Hilchenbach, Tel. +49 (0) 2733/288133 auch den Original-Prospekt anfordern
Es gibt heute auch eine 2-teilige Wanderkarte mit einem Blatt “Nord” und einem Blatt “Süd” im Maßstab 1:50.000 vom Rothaarsteig, Herausgeber Rothaarsteigverein e.V., Poststr. 7, 57392 Schmallenberg, Tel. 02972/9740-50, www.rothaarsteig.de und einen schönen Bildband des Autors Klaus-Peter Kappest mit dem Titel “Rothaarsteig - Der Weg der Sinne”, Edition Rasch & Röhring, 48565 Steinfurt, 2. oder höhere Auflage
Wer mehr Ansprüche an Aufmachung und Inhalt hat, ist mit dem “Erlebnis Wanderführer”, der eine Fülle von Informationen enthält und zudem eine Karte im Maßstab 1:25.000 beinhaltet, ausgesprochen gut bedient. 26 Kartenblätter, viele Texte, Fotos, Höhenprofile, Info- und Serviceteil bieten dem Wanderer viel Info fürs Geld. Sie erhalten den Wanderführer ebenfalls beim Rothaarsteig e.V. Adresse siehe vorstehender Hinweis
Einige Informationen stammen aus “Rothaarsteig - Der Weg der Sinne”, Klaus-Peter Kappest, Edition Rasch & Röhring, 48565 Steinfurt, 1. Auflage Mai 2001
Die Informationen zur neuen “Raubritter-Hübner-Eiche” und der hierzu dargestellten Sage entstammen einer Informationstafel, die anläßlich der Eröffnung des Rothaarsteigs an der Hübner-Bank angeheftet war und von uns durch ein Foto von dieser Tafel belegt ist.
Haben Sie Anmerkungen zu unserer Site "ahlering.de" oder über die Site über den Rothaarsteig bzw. über das Wandern in und um Hilchenbach? Mailen Sie uns oder tragen Sie sich ins Gästebuch ein. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.
Das Wanderzeichen, ein liegendes weißes "R" auf rotem Grund, fällt dem Wanderer sofort ins Auge - vor allem, weil es so leuchtend rot ist. Auch die übrigen Wander- zeichen wurden bei der Kennzeichnung des Rothaarsteiges an vielen Stellen aufgefrischt. Die Zugänge zum Rothaarsteig wurden mit einem schwarzen liegenden “R” auf gelbem Grund mindestens ebenso auffällig gekennzeichnet (siehe Abbildung oben), so daß der Wanderer jederzeit eine gute Orientierung hat
Die Wegweiser sollen eine einheitliche Orientierung ermöglichen und jedem Wanderer die Sicherheit geben, sich nicht zu verlaufen. Auch die Möblierung entlang des Rothaarsteiges kennzeichnet den Wanderweg “Rothaarsteig” um ihm ein einheitliches Gesicht zu verleihen. Die normale Ruhebank und die neuen Rastplätze mit Tisch und Bänken, die “Vesperinseln”, sind nur ein Beispiel dafür. So läßt sich hier am Forsthaus auf der Ginsberger Heide eine “Rucksackmahlzeit” an beschaulichem Ort einnehmen ...
... während ein Stück weiter in Richtung Ginsburg ein Platz mit Liegebänken einen wunderbaren Blick nach Hilchenbach bietet. Auf solchen Liegebänken kann man sogar in angenehmer Haltung ein Nickerchen machen
Zahllose schöne Plätze und Wanderwege warten auf Sie. Das Teilstück des Rothaarsteiges, das über Hilchenbacher Gebiet führt, ist sicher eines der “Filetstücke” des Rothaarsteiges
Der Startschuß für Sie als Wanderer ist am 6.5.2001 gefallen. Ab da hieß es “Achtung Wanderer” auf dem neuen Rothaarsteig, dem “Wanderweg der Sinne”. Entlang der Strecke, die über Hilchenbacher Gebiet führt, ist eine “Top- Infrastruktur” entstanden
Die Eröffnung des Rothaarsteigs am 6.5.2001 - Sie sind mit ahlering.de dabei
Nachfolgend ein kleiner Bilderbogen von der Eröffnung des Rothaarsteiges an
der Ginsburg in Hilchenbach.Mit einem Doppelklick auf eines der Bilder können Sie eine Diashow starten
Am Rothaarsteig zwischen der Ginsberger Heide und der Ferndorfquelle vermittelt am Rande eines Naturschutzgebiets eine Informationstafel nebst zweier wie ein Fernglas montierten “Guckröhren” Eindrücke vom Leben der Spechte. Die “Guckröhren” sind dabei unverrückbar genau auf einen Baum mit einigen Nisthöhlen gerichtet. Selbst kleinere Wanderer können da doch durchschauen. Anschaulicher kann Naturkunde nicht mehr vermittelt werden
Markante Punkte gibt es auf Hilchenbacher Gebiet des Rothaarsteiges zur Genüge. Die Ferndorfquelle, die nur wenige Meter abseits des Rothaarsteigs liegt, ist mit einer Informationstafel über den Verlauf des Flusses versehen worden. Hier kann der interessierte Wanderer lesen, daß früher “jeder Kilometer” des Flusses für industrielle Zwecke von Hammerwerken, Lederwerken etc. genutzt worden ist (siehe unsere Sites über die Geschichte Hilchenbachs)
Hüber soll nach der Sage unter einer mächtigen Eiche (der späteren Hübner Eiche, die allerdings heute längst nicht mehr steht) am Weg zur Ginsburg begraben worden sein. In dunklen Nächten soll er als Geist immer noch in Gestalt einer Eule auftauchen. Eben dort steht heute auch die neue “Raubritter-Hüber-Eiche” und einige Meter daneben die Hübner-Bank. Dort kann man dann künftig in dunklen Nächten den Geist von Raubritter Hübner treffen
Am Fuße der Ginsburg ist anläßlich der Eröffnung des Rothaarsteigs eine neue “Raubritter Hübner-Eiche” neben der neuen “Hübner-Bank”, einer mächtigen Sitzbank, gepflanzt worden (siehe die beiden obigen Bilder). Die Eiche müsste allerdings noch einige Jahre gehegt und gepflegt werden, wenn sie einmal eine große “Raubritter-Hübner-Eiche” werden will. So ist sie auch bereits nach wenigen Jahren im Schatten anderer mächtiger Bäume eingegangen. Eine Sage besagt, daß vor langer Zeit in den Ruinen der Ginsburg der einäugige Raubritter Hans Hübner lebte. Wenn der von den Zinnen der Burg einen Fuhrmann oder einen Reiter sah, beraubte er sie und ließ ihnen nur das Leben. Den Bauern der Umgebung stahl er Vieh. Wenn sich die Bestohlenen beim Grafen Christian zu Dillenburg beklagten, brannte er ihnen noch Haus und Hof nieder. Die Sage besagt, daß er sich, um der Verfolgung zu entgehen, sich die Hufeisen verkehrt unter sein Pferd schlagen lassen hat und so stets seine Verfolger genarrt hat. Graf Christian zu Dillenburg erwischte Hübner und sein Raubgesindel aber doch eines Tages. Alle Menschen, die unterhalb der Ginsburg lebten und von Hübner beraubt wurden, atmeten auf. Fast eine Woche lang soll das Räubernest am Fuße der Ginsburg gebrannt haben.
