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Der Siegerländer Wiesenbau
Die Anfänge des Wiesenbaus waren wohl ebenso wie die Haubergswirtschaft im Zusammenhang mit dem Eisenerzbergbau und der -verhüttun g zu sehen. Der große Holzkohlenbedarf der Eisenverhüttung hatte die Haubergswirtschaft stark gefördert und das
Grünland eingeengt. So stand für die Wiesen in den Talsohlen lediglich eine Fläche von 10 % der Gesamtfläche zur Verfügung. Ein Ausgleich durch intensive Wiesennutzung musste geschaffen
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Bild 1 - Diverse Geräte für den Wiesenbau. Die Exponate sind im Stadtmuseum in Hilchenbach zu besichtigen
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werden um den Viehbestand nicht stark verringern zu müssen. Die notwendige Futtermenge musste durch Leistungssteigerung mittels künstlicher Bewässerung ermöglicht werden.
Den Nutzen einer regelrechten Bewässerung hatte die Landesregierung schon im 15. Jahrhundert erkannt und durch gesetzliche Reglementierungen der Nutzung des Wassers für das
Eisengewerbe bzw. für Mahlmühlen für Korn und Lohe und für die Schneidmühlen für die Landwirtschaft zu fördern gesucht. Das Wasser war kein “freies Gut” mehr. Zunächst bediente man sich der
zahlreichen Triebwassergräben für die Wasserräder der Hammer- und Hüttenwerke sowie der Getreide-, Walk- und Lohmühlen für die Wiesenbewässerung. Die Eisenindustrie mit ihrem großen Bedarf an Pferde- und Ochsengespannen hatte selbst ein großes
Interesse an der Erhöhung des Heuertrags der Wiesen. Seit dem 15. Jahrhundert zweigten die Menschen auch die erste Wiesenbewässerung von den zahlreichen Hütten- und
Hammergräben ab, wenn die Wasserräder der Betriebe ruhten. Schon im Jahre 1534 wird die künstliche Wiesenbewässerung
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Bild 2 Skizzierte Wiesenbaugeräte. Die Skizze ist ebenfalls im Stadtmuseum Hilchenbach zu besichtigen
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urkundlich erwähnt. Die Bewirtschaftung der Rieselwiesen wurde im Siegerland - ähnlich wie im Hauberg - von mehr als 200 Wiesenverbänden geregelt.
Je nach Bodenoberfläche wurden zwei verschiedene Hauptarten von Bewässerungssystemen angelegt. Bei Hanglagen beschickte man den oberen Zuleitungsgraben durch eine
Hauptschleuse mit Bachwasser, das von hier aus über Verteilerschütze in Nebengräben gelangte und durch Überfluten auf die darunterliegenden Wiesen rieselte, von Auffanggräben
gesammelt, dann dem Bach wieder zugeführt wurde; die darunter liegenden Wiesen wurden anschließend in gleicher Weise bewässert. In den breiten Talsohlen wird durch dachartig angelegte
Wiesenrücken ein künstliches Gefälle gebildet. Die so zerlegte Kunstwiese ergibt einzelne schmallange Rasenbeete. Im November und im Frühjahr ist das Bachwasser reich an Schwebstoffen und Mineralien.
Dann werden die Schleusen betätigt und die Wiesentäler mit Wasser berieselt. Jeder Eigentümer achtet darauf, dass die Bewässerung gleichmäßig verteilt ist. Der
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Bild 3 -
Lageplan einer Kunstwiese im Raum Allenbach nebst Wiesenbaugeräten und einer Wiesenbauverordnung. Diese Exponate befinden sich ebenfalls im Stadtmuseum in Hilchenbach
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Heuertrag im nächsten Jahr steigert sich durch diese natürliche Düngung mengenmäßig um etwa ein Drittel des Normalertrags. Auch die Qualität der Gräser wird durch diese natürliche
Düngung erheblich verbessert.
Durch eine grundlegende Wiesenordnung von 1790 wurde der Wiesenbau sehr gefördert. Die Wiesenbesitzer mussten Maulwurfshaufen beseitigen und “wie es einem Landwirte gebührt,
auf die Wiese ebenso wie auf dem Acker von Zeit zu Zeit den gehörigen Dünger aufbringen, besonders Asche, gute Erde, auch schicklichen Mist aufbringen”, außerdem “die unnützen oder gar schädlichen Kräuter
ausrotten” und entblößte Flächen neu besamen. Zur Entwässerung sumpfiger Wiesen mussten “tüchtige, fünf bus sechs Fuß tiefe Abzugsgräben” angelegt werden, als “Steindräne” mit Steinen angefüllt und mit Moos und Erde wieder abgedeckt werden. Wiesenaufseher hatten Sorge zu tragen, dass alle Anlagen in gutem Zustand blieben. Nachlässigen Wiesenbesitzern
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Bild 4 Wiesen-/Wegebausc hule in Siegen im Jahre 1914. Offensichtlich reichte dem Absender die Rückseite nicht aus, so dass auch die Vorderseite mitgenutzt wurde
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drohte bis zu 10 Albus (fast 1/2 Gulden) Strafe.
Nach Bodenart und Gefälle hatte man unterschiedliche Bewässerungssysteme entwickelt: den natürlichen Hangbau, bei dem - das natürliche Gefälle nutzend -
geschickt angelegte Zuleitungsgräben, ein Netz von Rieselrinnen und “Ableiter” für das überschüssige Wasser eine gleichmäßige Wiesenbewässerung und damit erhöhte Grasernte brachten.
Bei dem aufwendigeren künstlichen Wiesenbau musste das Gelände schon mehr umgestaltet werden.
Für
Kunstwiesen in den ebenen Talsohlen schuf man den sogenannten Rückenbau, um das Gefälle künstlich zu erhöhen. In der Kunst, die Rieselrinnen dem Gelände anzupassen, hat der Siegerländer eine große
Meisterschaft entwickelt. Anfänglich wurden nur die natürlichen Hänge mit Rieselrinnen versehen, später, etwa nach 1775, ging man dazu über, das Gelände an die
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Bild 5 - Ansicht Wiesenbauschule um 1903 - Das im Dezember 1902 enthüllte Denkmal für Prof. Ernst steht schon
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Gräben anzupassen und die Wiesentäler in ihrer ganzen Breite durch Anlage von Rücken und Hängen umzuformen und zur Bewässerung einzurichten. Einen besonderen Förderer dieser neuen Art fand der
Wiesenbau in dem Siegener Bürgermeister Albert Dresler, der von 1750 bis 1780 amtierte. Er richtete die Rostwiesen bei Siegen in mustergültiger Weise
zur Berieselung ein und unterrichtete dabei junge Leute im praktischen Wiesenbau. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die 6.500 ha Wiesen des Siegerlandes fast restlos zur Bewässerung eingerichtet, das
Siegerland damit zur hohen Schule des Wiesenbaus geworden. Diese fortschrittliche, teure und arbeitsintensive Baumethode verbreitete sich
später über die Grenzen des Siegerlandes hinaus, nachdem um 1835 bei der Umwandlung der Wiesen des “Königlichen Stiftes Keppel”
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Bild 6 1835/1836 wurden bei dem Umbau der Stiftswiesen 40 junge Leute aus preußischen Provinzen im “Siegen’schen Kunstwiesenbau praktisch unterrichtet
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in den Rückenbau vierzig junge Männer aus allen Teilen Preußens hier gearbeitet und gelernt hatten. Der Oberpräsident von Westfalen, Freiherr von Vincke, hatte diese Schulung veranlasst.
Welche Werkzeuge die Wiesenbauer damals gebrauchten, ist im “Kathechismus des Kunstwiesenbaus nach Siegener Art” von 1838 aufgeführt: die Kanal- oder Setzwaage
zur Beurteilung der Gefälle, das Visierkreuz zum Nivellieren, Holzstäbe mit Eisenspitzen und Hanfschnur von 160 Fuß Länge zum Linienabstecken. Vor der Anlage der
gewölbten Rücken mit einer oberen Rieselrinne musste die gesamte Grasnarbe abgehoben werden. Dazu dienten das “Rißmesser” zum Schlitzen des Rasens und das “Wiesenbe il”
zum Aushauen der quadratfuß großen Stücke oder Rasenstreifen, die aufgerollt und nach der gewölbten Erderhöhung wieder aufgelegt und mit dem “Wiesenschläger” angeklopft wurden. Mit der
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Bild 7 -
1912 wurde die neue Wiesenbauschule am Häusling erbaut. Den Namen “Wiesenbauschule” behielt sie bis 1928, später wurde sie zur “Kulturbauschule”. Heute berherbegrt sie, mitten in bebautem Gebiet in der Stadt Siegen und baulich stark erweitert, die “Realschule Am Häusling”
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“Stechschüppe” hob man die unterschiedlich engen und tiefen Rinnen und Gräben aus.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden also Stauanlagen in den verschiedensten Formen von Schleusen und Wehren in die Bachläufe eingebaut und komplizierte Bewässerungssysteme entwickelt. Der
"Kunstwiesenbau" ermöglichte bei richtiger Ausführung und Behandlung der Wiesen eine bemerkenswerte Ertragssteigerung des Viehfutters. Die düngende Bewässerung der
Rieselwiesen war wesentlich, bevor es den Kunstdünger gab. Im Oktober und November setzte man die Wiesen
wochenlang unter Wasser, denn zu dieser Zeit führten die Bäche die meisten dungreichen Schwebestoffe, die - von den Feldern und
gebrannten Haubergsschlägen durch Regen ausgespült - nun sinken konnten als Pflanzennährstoff für den Graswuchs. Die Frühjahrsbewässeru ng bewirkte mehr Bodenreinigung und -erwärmung, während die Sommerbewässerung besonders nach dem
ersten Mähen ab Juni und nach der Grummeternte1 im September den
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Bild 8 Siegen um 1850 - Die sorgfältige, von Kanälen durchzogene Anlage der Wiesen im Vordergrund ist gut zu erkennen
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Wiesenboden vor dem Austrocknen schützte. Da die praktisch ausgebildeten Wiesenbauer aus dem Siegerland auch überregional mit der Anlage von Wiesen betraut wurden und das Bedürfnis
einer schulmäßig organisierten Ausbildung entstand, wurde 1853 die Wiesenbauschule zu Siegen gegründet die zu Wiesenbaumeistern bzw. später zu Kulturbaumeistern ausbildete.
Diese haben als überregional sehr gefragte Fachleute durch die Wiesenmeliorationen (Maßnahmen zur Verbesserung von landwirtschaftlichen Nutzflächen) zur Verbesserung der
Grünlandwirtschaft in Deutschland beigetragen. Die intensive Grünlandwirtschaft hat den Siegerländer Wiesenbau berühmt gemacht und die Technik über weite Teile Deutschlands verbreitet.
Die Siegerländer Wiesenbautechnik hat auch der Rinderzucht zu einer Verbesserung verholfen. Das Ziel der 1894 gegründeten
Herdbuchgenossenschaften war die Leistungszucht des “einfarbig roten Höhenviehs”, das
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Bild 9 -
1913, Mähen auf Wiesen, die kunstvoll auf mehr Ertrag getrimmt waren (Bild von Friedrich Heinemann. Er gehörte zu den ersten Wiesenbaumeistern, die 1845 und 1849 aus der landwirtschaft- lichen Sonntagsschule hervorgingen)
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stets die Spannarbeiten auf dem Acker und im Hauberg leistete. Die Sommerweide im Hauberg (siehe unsere Seite “Hauberge”) bot nicht die besten Futtergräser, außerdem ging das Huderecht (huden=hüten) durch Haubergsumwandlung in Hochwald verloren. Um Ersatz für die Waldhude zu schaffen, begann man um 1900 mit der Anlage von
Weidekämpen. Die Gemeindehirten, die das Vieh hüteten (Hude), konnten zuerst in Burbach und Ernsdorf (heute Kreuztal) die Dorfherde in Weidekämpe treiben.
Entweder sorgten die Haubergsgenossenschaften, die neugebildeten Weidegenossenschaften oder die Gemeinden mit Hilfe des
Kulturamtes für die Umwandlung geeigneter Haubergsflächen in kultiviertes Weideland. Durch s taatliche Finanzmittel konnten Gewässer- und Wegenetze verbessert und ausgebaut
werden. Die zu schaffenden Weidekämpe sollten möglichst in Dorfnähe liegen. Eine Quelle oder ein Bach für die Viehtränke war die Voraussetzung. Das Waldstück wurde abgeholzt, gehackt, gebrannt und mit Roggen als
Schutzfrucht für den teuren Gras- und Kleesamen eingesät, der im folgenden Frühjahr eingesät wurde. Auch das
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Bild 10 1913 -Die Kunst der Bewässerung - Bild aus der Zeit von Friedrich Heinemann aus Langenau
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Dung- und Kunstdüngerstreuen und Ginsterhacken war Gemeinschaftsarbeit. Die Schutzhecken und Bäume der Weidekämpe kamen dem Graswuchs, dem Vieh als Sonnen- und Regenschutz
und der Vogelwelt zugute. Bis 1930 gab es im Kreis Siegen 40 dieser umzäunten und unterteilten Weidekämpe, nach dem Zweiten Weltkrieg wurden über 800 ha Hauberg zu Weide umgewandelt und noch 5.000 Hektar
Rieselwiesen instand gehalten.
Durch die wirtschaftlichen Veränderungen in den 1950er Jahren verfielen die Siegerländer Bewässerungswiesen, die als klassisches
Beispiel für die Wiesenkultur Berühmtheit erlangt hatten. Die 243 Wiesenverbände sind aufgelöst und der Wasserbau ist kommunale
Aufgabe geworden. Vorhandene Wiesenflächen liegen zum Teil brach, die kleinen Kuhställe in den Landhäusern wurden vielfach zu Garagen umgebaut. Rindviehhaltung gibt es nur noch auf den durch die Neuordnung vergrößerten Bauernhöfen. Zuvor gab es wegen
der im Siegerland üblichen Realerbteilung eine stark zersplitterte Feldmark.
Das Bronzedenkmal des Hirten mit Hütehund und Kuh in der Alten Poststraße in Siegen erinnert noch an den früher sehr geachteten Dorfhirten. Die besonderen wasserwirtschaftlichen
Funktionen der
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Bild 11 - 1916, Düngungsversuche von Friedrich Heinemann. Deutlich sind Ertragssteigerungen zu erkennen
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Rieselwiesen sind verloren. Sie speicherten früher große Hochwassermengen. Das Bemühen um hochwasserfreie Talauen für eine Besiedelung hat das natürliche Landschaftsbild durch begradigte,
kanalartig regulierte Flüsse und Bäche mehr und mehr verändert. Spuren der “Rückelchenwiesen” sind kaum noch zu erkennen, Industriebebauung und Wohnsiedlungen haben sie vielfach überdeckt.
Auch in Hilchenbach erwiesen sich die fortschrittlichen Methoden der Wiesenbebauung als gewinnbringend. Die Heuerträge konnten
so gesteigert werden, dass schon die Hälfte der sonst üblichen Futterfläche zur Ernährung einer Kuh reichte. Die erwähn te Umwandlung der Keppelschen Stiftswiesen in den Jahren
1835/1836 steigerte den Bekanntheitsgrad des Siegerländer Kunstwiesenbaus erheblich.
Ebenso wie den Haubergbetrieb regelte man auch den Wiesenbau in Wiesenverbänden auf genossenschaftlicher Grundlage. Strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft
und die Verwendung ehemaliger Wiesenflächen als Bauland führten seit 1962 zur kontinuierllichen
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Bild 12 Kunstwiesenbau in Tallage. Im Hintergrund Klein’s Fabrikgebäude in Dahlbruch, die heutige SMS-Demag
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Auflösung der Verbände. In Hilchenbach wurde der letzte Wiesenverband in Dahlbruch-Winterbach 1979 aufgelöst. Die Anliegergemeinden sind heute für die Unterhaltspflicht der natürlich
fließenden Gewässer zuständig.
Quellennachweise und Erläuterungen
1 http://heu.know-library.net/ - Als Heu
bezeichnet man die getrocknete oberirdische Biomasse von Grünpflanzen, meist Wiesengräsern. Es wird jedoch nur der erste Schnitt als das eigentliche Heu
genannt. Es enthält weit mehr Faserstoffe (holzhaltige Grashalme) und ist insbesonderefür für Jungvieh und Pferde geeignet.
Der zweite und die weiteren Grasschnitte werden regional als "Grummet" (auch Grünmmat - von grün Mahd) bezeichnet. Grummet ist nährstoffreicher als Heu und
insbesondere für Milchvieh als Futter geeignet, für Pferde kann Grummet dagegen sogar gefährlich werden.
Zahlreiche Informationen sind aus einer Veröffentlichung "Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg" auszugsweise übernommen.
Die Bilder 1 bis 3 sind Fotos, die im Stadtmuseum Hilchenbach aufgenommen wurden. Bild 4 ist eine alte Ansichtskarte aus dem Jahre 1914 und zeigt die alte
Wiesen- Wegebauschule in Siegen. Bild 5 ist ein altes Gemälde aus unbekannter Quelle
Von der Waldschmiede zur Eisenindustrie” von Friedrich Wilhelm Busch, Zweieinhalb Jahrtausende Eisenerzeugung und Eisenverarbeitung im Siegerland, verlag
die wielandschmiede, Kreuztal, 1997. Bild 12 stammt aus diesem Werk
“Siegerländer Arbeitswelt”, Bilddokumente einer südwestfälischen Kulturlandschaft, Otto Arnold Photographie 1927 - 1938, Texte von Hanne-Lore Arnold, Detlev
Arnold, Dr. Hartmut Laumann und Dieter Tröps, Verlag Arnold, Siegen 1985. Bilder 6 und 7 stammen aus diesem Werk
“150 Jahre Bauwesen in Siegen” von Otto Ermert und Rudolf Heinrich, 1853 - 2003, Von der Wiesenbauschule zur Universität, Festschrift zum Jubiläum, universi -
Universitätsverlag Siegen 2003. Die Bilder 8, 9, 10 und 11 stammen von der dem Buch beigefügten CD mit alten und neuen Bildern zum Jubiläum
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